Den Advent geniessen mit unserer Christmas Edition - herrlich schokoladig mit angenehmer Fruchtnote - mmmhhh
Für jeden Geschmack die richtige Bohne
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Trockenaufbereitung

Bei der klassischen Trockenaufbereitung werden die Kaffeekirschen auf der sogenannten "Trockenfläche" verteilt und gewendet. Wenn die Kaffeekirschen geerntet sind, so können sie noch lange nicht für einen vollmundigen Kaffee verwendet werden. Um einen hervorragenden Kaffee herzustellen, ist es wichtig zuerst die Ummantelung (Fruchthaut, Fruchtfleisch, Fruchtschleim, Pergamenthaut, Silberhäutchen) der Kaffeekirschen zu entfernen. Dies ist erst über die sogenannte Aufbereitung möglich. Man unterscheidet zwischen der Nass- und der Trockenaufbereitung, es sind jedoch Zwischenformen möglich. Welche Art der Aufbereitung genutzt wird, ist von den regionalen Gegebenheiten eines Landes abhängig. Bei der Trockenaufbereitung, bei der die Kaffeekirschen solange in der Sonne trocknen bis sich die enthaltene Bohne ganz einfach "herausschälen" lassen, werden die reifen Kaffeekirschen auf Betonboden oder gepflastertem Grund flach, d.h. in nicht zu hohen Lagen ausgebreitet. Sie dürfen nicht zu hoch geschichtet werden, damit die Kaffeekirschen nicht faulen, sondern möglichst schön gleichmäßig trocknen und die Feuchte entweichen kann. Drei bis fünf Wochen werden die Kaffeekirschen dabei regelmäßig gewendet. Danach sind sie trocken und weisen nur noch eine Restfeuchte von etwa 12% auf. Die Früchte werden nach der absolvierten Trocknung meist sofort geschält oder aber zur Weiterverarbeitung in Kaffeesäcke gefüllt und gelagert. Die trockene Aufbereitung wird traditionell in Ländern genutzt, die viel Sonne, aber nur wenig Wasser zur Verfügung haben. Die Trocknung ist die älteste und preiswerteste Methode der Rohkaffeeverarbeitung. Oft werden afrikanische Kaffees und Robusta aus Indien trocken aufbereitet.