Den Advent geniessen mit unserer Christmas Edition - herrlich schokoladig mit angenehmer Fruchtnote - mmmhhh
Für jeden Geschmack die richtige Bohne
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Nasse Aufbereitung

Zunächst kommen die geernteten Kaffeekirschen in die Vorsortierung in einen Schwemmkanal mit Wasser. Die besten und schwersten Bohnen sinken nach unten. Halbreife und nicht richtig ausgebildete Bohnen bleiben in der Mitte – während  unreife Kaffeekirschen sowie Blätter und Blüten an der Wasseroberfläche schwimmen.
Die Topqualitäten sind diejenigen Kaffeekirschen, die auf den Boden sinken. Wenn diese Trennung vollzogen ist, muss die Pulpe (also das Fruchtfleisch) entfernt werden. Das gelingt mit einer speziellen Maschine, die das Fruchtfleisch abquetscht bzw. abschält. Dem sogenannten Pulper. Jetzt haftet immer noch ein Rest von Fruchtfleisch (Mucilage) an der Bohne. Dieser Rest ist schwer ablösbar. Deshalb kommt das Ganze für ein bis zwei Tage in ein Fermentationsbecken und gärt sozusagen vor sich hin. Schließlich kann der Schleim abgewaschen werden.
Die nasse Aufbereitung nutzt man für sehr hochwertige, meist handgepflückte Kaffees. Die Methode verbraucht sehr viel frisches  Wasser (ca. 150 Liter für 1kg Rohkaffee) und ist deshalb äußerst kostenintensiv. Die Art der Aufbereitung richtet sich auch nach den geografischen Gegebenheiten (Sonne, Wasserverfügbarkeit).